Hinweis: Dies ist eine Beta-Version


P2P-Videostreaming

Die Zukunft des Arbeitens und Kommunizierens ist amorph. Das Leben findet vermutlich in einer Kultur statt, in der Beruf und Privatleben vereinbar sind. Man kann seine Informationen bekommen, wann man gerade Zeit und vor allem Lust hat.

Hier unterstützt die Idee “P2P-Videoübertragung”. Die Überlegung ist hier, dass es jedem DB-Mitarbeiter möglich sein sollte, mit anderen visuell in die Ferne zu kommunizieren. Die Technologie dahinter ist P2P. Das bedeutet, dass jeder einen Videostream (mit Ton) eröffnen kann und dieser dann an andere Liegenschaften gestreamt wird. Ich muss also nichts bestellen, aufwendig verkabeln und einrichten, sondern nur ein Kästchen mit einer Kamera anmachen und dann auf einem entsprechenden Client den Stream auswählen.

Was ist dieses P2P?

Unstructured_peer-to-peer_network_diagramPeer to peer bedeutet, dass jeder Rechner in einem P2P-Netz genau weiß, wer seine Nachbarn sind. Das ist wichtig, um direkt mit ihnen kommunizieren zu können. Vielleicht kennt man auch noch “entfernte” Nachbarn, die umgezogen sind. Mit denen kann man immer noch reden, da man weiß, wie die neue Adresse lautet. Es wird also kein zentraler Ansprechpartner gefragt, um Nachrichten auszutauschen, sondern solange “der Nachbar”, bis man die Zieladresse für eine direkte Kommunikation hat. In der DB werden zum Beispiel Datenübertragungen in Sametime direkt übertragen ohne, im Unterschied zum Mail-System, über einen zentralen Server zu gehen.

Diese Technologie kann dann auch der Layer sein, um andere Signale als Video-Signale zu übertragen. Man könnte sich vorstellen, dass auch Chats oder IoT-Informationen über diese technische Schicht übertragen werden. Dann braucht man keine statische Infrastruktur mehr, die das Routing der Nachricht übernimmt. Stattdessen baut sich das Netz sich selbst auf und kennt die notwendigen Wege selbst. Ein neuer Sensor könnte so selbst sagen, welche Funktionen er abbilden kann, und auf Anweisungen warten.

Geht das? Klar geht das… Popcorn macht es im Bereich “Streaming” von Videos analog Amazon oder Sky vor. Man hört sogar, dass Netflix seine Server über P2P synchronisiert. Und die Jungs von Bittorrent machen das durch Bittorrent live auch. In diesem Fall sogar mit einem Live-Signal, das gerade erst entsteht und nicht wie bei einem Video schon lange abgedreht ist.

Jetzt fehlt nur noch ein Server, an dem sich die Streams anmelden können, damit sie gefunden werden. Lightweight, sneak and easy…

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